Hörgeräte halten den Geist fit

Blümchen+Gerland Hörakustik warnt: Unbehandelte Schwerhörigkeit begünstigt Risiko für Demenz

Es gibt Augenblicke, da lohnt es sich, die Ohren dicht zu machen oder auf Durchzug zu stellen. Doch diese Taktik ist nicht immer hilfreich. Vor allem nicht, wenn man von Mitmenschen wegen seiner Hörprobleme angesprochen wird. Hier kann sie sogar sehr schaden. Denn wenn Sätze fallen wie: Geh doch mal zum Ohrenarzt! Hol dir doch ein Hörgerät! ist es höchste Eisenbahn, das auch zu tun.


„Zu lange zu warten bringt nichts“, weiß Hörakustikerin Annett Blümchen, „weil sich dann viele Dinge nicht mehr in Ordnung bringen lassen. Zwar lässt ein Hörgerät wieder „aufhorchen“. Doch da das Gehirn die akustischen Signale verarbeitet, kann es sein, dass die Regionen, die nichts mehr zu tun hatten, bereits abgestorben sind oder andere Aufgaben übernommen haben.“
Hinzu kommt: Wer nichts gegen sein Hörleiden tut, vereinsamt automatisch. Der Leidensweg ist vorprogrammiert und das nicht nur bei ganz alten Menschen, sondern schon ab 50 plus. Viele ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück, gehen nicht mehr zum Sport, ins Theater, zum Freundeskreis oder sie schweigen bei Familienfeiern am Tisch vor sich hin.

Damit gehen jedoch all die Reize verloren, die für unser Gehirn so wichtig sind, die uns jung halten und für unser Wohlbefinden sorgen. „Es gibt inzwischen Studien die besagen, dass Menschen mit unbehandeltem Hörverlust bis zu fünf Mal häufiger eine Demenz entwickeln“, so Annett Blümchen. „Dem kann man mit einem Hörgerät entgegenwirken. Denn die Verwendung dieses Gerätes verringert den geistigen Abbau. Es verbessert die Stimmung und regt zu Aktivitäten an. Viele Hörgeräte-Träger fühlen sich auch nach einem langen Tag am Abend weniger erschöpft.“

Neues Hörgerät lässt sich mit allen Mobiltelefonen verbinden

Aufhorchen dürfen die Handybesitzer der Marke Samsung, HTC, LG und Co. Die Hörgerätefirma PHONAK hat erstmals ein Hörgerät herausgebracht, das sich mit jedem Mobiltelefon und mit dem Fernseher verbinden lässt. Während iphone-Besitzer seit Jahren in diesen Genuss kommen, mussten alle anderen bisher darauf verzichten. Dabei bringt so ein Modell viele Vorteile. Durch die drahtlose Verbindung muss das Handy beispielsweise nicht mehr ans Ohr gehalten werden, wo sich ohnehin schon das Hörgerät befindet. Außerdem telefoniert man mit beiden Ohren, was gerade bei Menschen mit Hörproblemen erleichternd wirkt. Kompatibel ist das Hörgerät auch mit der Freisprechanlage im Auto. Dabei werden die Umgebungsgeräusche erfolgreich reduziert. Seit mehr als 70 Jahren widmet sich die Firma Phonak der Entwicklung wegweisender Hörlösungen. Mit dem neuen Handy kompatiblen Hörgerät ist ihr ein großer Wurf gelungen. Die Lebensqualität der Betroffenen steigt, sie können das Leben in volleren Zügen genießen – auch ohne Telefon am Ohr.

Blümchen & Gerland Hörakkustik
Schloßstraße 31-33
Telefon (03 85) 5572662
www.hoerakustik-schwerin.de

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