Vielleicht noch einmal Ökotrophologie

Wenn man alt wird zwickt es hier und da. Der Körper macht manchmal, was er will. Da ist es wichtig, ihm das zu geben, was er braucht. Neben der guten Betreuung und Pflege in den Häusern des Wohnparks Zippendorf wird deshalb auch besonderes Augenmerk auf gute Küche gelegt.

Sylke Gräber, Hauswirtschaftsleiterin

„Und die”, sagt Sylke Gräber, die die gesamte Hauswirtschaftsleitung inne hat und auch für die Ausbildung im Unternehmen verantwortlich zeichnet, „setzt gut geschultes Personal voraus. Nur dann können wir auch alle Kostformen für die vielen Bewohner bedienen.” Zum Beispiel muss für Menschen mit Gicht anders gekocht werden als für Diabetiker.

Der Wohnpark ist sowohl ein attraktiver Arbeitgeber als auch ein solider Ausbildungsbetrieb. Viele junge Leute lernen hier fürs Leben.
So lernt die angehende Diätassistentin Victoria Deimel in einem 7-wöchigen Praktikum vor Ort was es bedeutet, für alte Menschen da zu sein.
Nach ihrem Abitur am Schweriner Fridericianum vor zwei Jahren entschied sich die 22-Jährige für ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst. Ihr Einsatzort: der Kreißsaal im Krankenhaus von Olpe in der Nähe von Köln.
Dieses Jahr war sozusagen ihre Überbrückungszeit hin zu einer beruflichen Grund-
satzentscheidung.

Der Wohnpark Zippendorf ist ein attraktiver Arbeitgeber und sucht ständig Fachkräfte. Vertreter der Einrichtung bieten auf Jobbörsen und Fachmessen einen Einblick in die Berufsbilder.

Mittlerweile lässt sich die junge Frau im zweiten Lehrjahr an der „ecolea-Berufliche Schule” zur Diätassistentin/Ernährungsberaterin ausbilden. Der Lehrplan ist sehr eng gestrickt, so dass sie momentan den „inneren Schweinehund” nicht überwinden kann, ihr zeitintensives altes Hobby, das Rudern, weiter zu betreiben. Das Lernen steht neben ihrem Freund an erster Stelle. Lediglich mit den Klassenkameradinnen trifft sie sich ab und zu in der Stadt zum Quatschen.
Victoria Deimel fühlt sich wohl. Während ihres Praktikums im Wohnpark sind es auch die vielen kleinen Begegnungen, die ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die alten Menschen freuen sich immer, wenn sie der schlanken blonden Frau begegnen und sprechen sie an. „Das ist sehr nett und manchmal auch lustig”, sagt Victoria. „Einmal habe ich mit einer Bewohnerin gemeinsam überlegt – natürlich nur im Spaß – wie es wäre, wenn sie ihren Rollstuhl mit meinem Fahrrad tauscht.”

Victoria Deimel lässt sich an der ecolea-Berufliche Schule zur Diätassistentin ausbilden und absolviert ein lehrreiches Praktikum im Wohnpark.

An ihrem Arbeitsplatz, der Küche, fühlt sie sich sehr wohl. Das gesamte Team ist sehr hilfsbereit, nett und kompetent. Trotz eines straffen Zeitplanes ist es bei Fragen stets zur Stelle. Ihre Hauptbezugspersonen sind Küchenleiterin Regina Könneker und Diätkoch René Marquardt. „Die bringen mir hier schon etwas bei”, lacht Victoria Deimel. „Die ‚typischen‘ Praktikanten-Arbeiten, wie Kaffeeholen, gibt es hier nicht.” Ihr fachliches Hauptaugenmerk liegt zum Beispiel auf der Personalhygiene oder der korrekten Warenannahme und Dokumentation.
Wie sieht ihre Zukunft aus? „Die kann mit meiner Qualifikation in verschiedene Richtungen gehen. Ich könnte mich zum Beispiel als Ernährungsberaterin selbständig machen. Oder im Lebensmittellabor oder im Qualitätsmanagement arbeiten. Vielleicht studiere ich doch noch Ökotrophologie, also Ernährungswissenschaft. Mal schauen.”

 

Wohnpark Zippendorf
Pflegeheim Wohnpark Zippendorf GmbH & Co. KG
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Fax: 0385/20 10 10 811
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