Puzzle-Arbeiten an historischer Hülle

Das Bauunternehmen Schütt saniert Speicher in Kritzow

Wer einmal in diesem Speicher wohnen darf, ist ein Glückspilz. Schöner und moderner kann man ein altes Gebäude wohl kaum sanieren. Der imposante, backsteinfarbene Speicher, der sich im kleinen Dörfchen Kritzow befindet, einem Nachbarort von Gut Vorbeck und WINSTONgolf, gehörte einst zum früheren Guts- und Rittersitz. Zu DDR-Zeit nutzte die LPG ihn als Kornspeicher mit Mühle. In den vergangenen Jahren war er dem Verfall preisgegeben.

Glück gehabt. Das Speichergebäude wurde gerade wieder zum Leben erweckt. Um das historische Antlitz des Bauwerkes und damit auch des Dorfbildes zu erhalten, wurde eine Haus-in-Haus-Idee umgesetzt. Während im Innern ein hochmoderner Neubau mit drei Etagen und Wohnfläche entstand, wurde die äußere Fassade fachgerecht saniert.

Mauerwerkerneuerung

Bauleute der Firma Schütt erneuerten das alte Mauerwerk.

Hierbei hatte die Baufirma Hermann Schütt den Hut auf. Ein Jahr lang waren Mitarbeiter mit den alten Mauern beschäftigt. „Jeder einzelne Stein wurde von unseren Handwerkern begutachtet“, erklärt Bauleiter Olaf Neetzow Arbeiten am erst kürzlich zu Ende gegangenen Projekt. „Wenn die Ziegel nichts mehr taugten, wurden sie rausgehauen, ausgetauscht und neu gemauert. Obendrein haben wir die alte Verfugung rausgeschnitten und alles komplett neu verfugt.“

Erfahrungen, wie so eine alte Backsteinhülle saniert wird, hatten die Jungs der Firma Schütt bereits bei der Sanierung des Finanzamtes in Schwerin gesammelt. Die Puzzle-Arbeit war ihnen also vertraut. Langeweile kam dennoch nicht auf. „Die Sanierung des Speichers behalten wir als ein schönes Projekt in Erinnerung. Und was daraus geworden ist, ist umwerfend“, so Ingenieur Olaf Neetzow. Fünfzehn Wohnungen sind in dem Gebäude entstanden. Für das kleine Dörfchen Kritzow mit seinen rund 120 Einwohnern bedeutet das einen großen Sprung in der Bevölkerungsentwicklung. Es dürfte künftig also ein wenig lebendiger im Ort zugehen.

Schmucken Neubau in Schäferstraße gesetzt

Das neue Haus in der Schäferstraße 10 steht. Im Mai 2017 wurde mit dem vierstöckigen Gebäude begonnen, nachdem das alte Haus abgerissen worden war. Um den kompletten Rohbau kümmerte sich die Firma Schütt. Dazu gehörte das Fundament ebenso wie die Decken, Wände und Balkone. Olaf Neetzow, Bauleiter der Firma Schütt, findet, dass sich das neue Wohnhaus perfekt den älteren Nachbarhäuser-Fronten anpasst. Kein Wunder, hatte der Architekt mit seinem Entwurf doch vorab einen Preis gewonnen. Das Schweriner Architekturbüro zweiWerk (www.zweiwerk.de) macht es sich zur Aufgabe, gute Architektur ganzheitlich in ihre natürliche Umgebung zu integrieren. Eine Sichtweise, die in heutiger Zeit beim Wohnungsbau oft vernachlässigt wird. Hinzugekommen sind durch den Neubau in der Feldstadt vier moderne Wohnungen auf vier Ebenen.

Kaserne in Hagenow wächst

In der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne Hagenow wird seit einem Jahr kräftig gebaut. Es entsteht ein modernes Wirtschaftsgebäude. Das alte, in den 1970er Jahren errichtet, war in die Jahre gekommen. Fleißig gebaut wird zurzeit auch an einem Unterkunftsgebäude, in dem etwa 100 Soldaten Platz finden. Hier legt das Bauunternehmen Hermann Schütt mit Hand an. Es übernimmt die Stahlbeton- und Bewehrungsarbeiten sowie Maureraktivitäten.

Hermann Schütt Bauunternehmen
Lange Badlow 3
19061 Schwerin
Telefon 0385 719278
info@hs-bau.gmbh
www.bauunternehmen-hermann-schuett.de

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