Männer, die von Wind und Wasser singen

De Schweriner Klönköpp lieben ihren Stammtisch im Das Martins

Niemand kann das Fernweh besser wecken als De Schweriner Klönköpp. Wenn sie von Wind und Wasser singen, von Steuerboard, Backboard, Möwengeschrei und Anker lichten, dann leuchten die Augen der Zuhörer sehnsuchtsvoll.

De Schweriner Klönköpp sucht „echte Kerle“, die Lust aufs singen haben.

Seit 1980 gibt es die sangesfreudigen Mannen, die nicht nur in Schwerin und Umgebung auftreten, sondern überall auf der Welt die Menschen mit ihren Liedern umgarnen. „Insgesamt haben wir 1550 Auftritte im In- und Ausland hinter uns“, sagt Vereinsvorsitzender Joachim Knipp. „Zum Beispiel in Bulgarien, Ungarn, Kanada, Irland… Drei CD’s haben wir aufgenommen. Jetzt im August geht es nach Krakau. Dort treten wir gemeinsam mit einem polnischen Shanty-Chor auf.“ Wir, das sind 24 Mitwirkende (3 Musiker, 21 Sänger). Jeden Montag proben sie mit Chorleiter Iskanar Khamid-Shaev von 17.45 bis etwa 20 Uhr in der Friedensschule. Zu ihrem Repertoire gehören fast 100 Lieder, darunter Shantys, Seemannslieder und niederdeutsche und mecklenburger Folklore. Auf Wunsch moderieren die Klönköppe ihren Auftritt bei Jubiläen auch auf Plattdeutsch. Nach der Probe heißt es dann Stimme ölen. Ab gehts ins Das Martins. Hier haben die Sänger seit etlichen Jahren ihren Stammtisch. Ab und an geben sie im Restaurant auch mal eine Kostprobe von ihrem Können. Doch am liebsten kosten sie selbst – von den Leckereien, die Wirtin Bille mit der gleichen Hingabe zubereitet, mit der sie ihre Shantys singen. Da selbst der stärkste Seebär mal älter wird, sind auch De Schweriner Klönköpp in die Jahre gekommen.

Jetzt heißt es Ausguck halten nach weiteren Sängern und Musikern. Wer Bock hat aufs Singen von Seemannsliedern schaut am besten mal bei der Probe am Montag vorbei oder klingelt unter 39400207 durch. Nur Mut!

Hoch lebe die Kartoffel!

Theo checkt die frisch eingetroffenen Kartoffeln. Er ist der Lütte von Cordi, die in der Frühschicht arbeitet.

Ein Blick auf die Karte genügt und schon ist klar, wer von allen Zutaten hier den Hut auf hat. Eindeutig die Kartoffel! Ob als Bratkartoffel, Kartoffelstampf oder im Kartoffelsalat – im Das Martins gesellt sie sich zu beinahe allen Gerichten. Sehr zur Freude der Gäste, die davon manchmal gar nicht genug bekommen können. Damit das so bleibt, holt sich Wirtin Bille nur die schmackhaftesten Sorten ins Haus. Sie schwört auf die Kartoffeln aus der Region, Kartoffelmarkt Sülte. Alle drei Wochen wird vom Hofladen der Agp Lübesse Nachschub herangekarrt.

Pellkartoffel kullern mit vielen leckeren Beilagen auf den Teller

In der schönen Jahreszeit sind es vor allem Pellkartoffeln. Die bereitet Bille mal mit Spargel und Walnuss zu, mal mit Thunfisch und Oliven, mit Hähnchen und Rucola oder mit Matjes und Apfel-Zwiebelringen. Im Sommer freuen sich die Gäste auch auf ihre beiden selbst gemachten Kartoffelsalate. So viel Kartoffeliges weckt die Fantasie. Heinrich Heine schwärmte einnmal: „Warum die Rose besingen, Aristokrat! Besing die demokratische Kartoffel, die das Volk nährt!“

Gelbe Wichtel in Hülle und Fülle

Sobald die gelben Wichtel Saison haben, werden sie auch im Das Martins mit Freude verputzt. Zum Beispiel als  Gericht „Diana“ – ein Schweinerückensteak mit gebratenen Zwiebeln, Pfifferlingen und Champignons auf Schwarzbrot. Beim Schweineschnitzel „Förster Art“ finden sich neben Champignons auch reichlich gelbe Pilzköppe. Ein Glückspilz ist, wer frische Pfifferlinge mit Fenchel und Lauch aus der Pfanne probiert, dazu ein Hähnchenbrustfilet im Speckmantel und Würfel von der Pellkartoffel mit hausgemachter Sour Creme. Das Gericht heißt übrigens „Gelber Wichtel mal anders“.

Biergarten von Das Martins

Pfifferlinge wachsen zwar nicht im Biergarten vom Das Martins. Dafür lassen sich jede Menge davon in der Speisekarte entdecken.

Das Martins
Lübecker Straße 19
Telefon: 0385 56 59 77
info@DAS-MARTINS.de
www.das-martins.de

 

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