Flockige Schafe und summende Mädels

Das Freilichtmuseum Mueß ist alles andere als altbacken

Imker Mirco Lunau besucht seine Bienenbeuten. Museumsmitarbeiter und Imker Volker Janke bietet Führungen zur Geschichte der Bienenhaltung an.

Von wegen altbackener Heimatkunde-Unterricht. Im idyllisch am Schweriner See gelegenen Freilichtmuseum Mueß erwachen vier Jahrhunderte Mecklenburgische Landesgeschichte zum Leben. Da lodert das Feuer in der Dorfschmiede, da duftet es im Kräutergarten, da knarren die Holzbänke in der alten Dorfschule, da locken die Hirtenkaten und reetgedeckten Häuser mit alten Möbeln, in denen die Holzwürmer Zuhause sind. Seidenraupen, die ihre feinen Fäden spinnen, werden mit Maulbeerblättern gefüttert, die im Garten wachsen. Überall summen fleißige Mädels herum, die in ganz unterschiedlichen Bienenhäusern Zuhause sind. Flockige Schafe grasen unter Kirsch- und Apfelbäumen. Im kleinen Café duftet es nach Kaffee und frisch gebackenem Kuchen.

Das Schweriner Freilichtmuseum ist immer einen Ausflug wert und bietet wunderbare Führungen an. Auf dem Rückweg können sich Besucher prima mit flinken Flossen vom Mueßer Fischer eindecken, der gleich nebenan seine Netze knüpft. Einen Steinwurf entfernt befindet sich die Reppiner Burg. Von der Aussichtsplattform der 1907 künstlich angelegte Burgturmruine gibt es einen schönen Blick auf den Schweriner See und die beiden Inseln Kaninchenwerder und Ziegelwerder. Und am Fuße der Burg lädt die naturbelassene Badestelle zum Verweilen ein.

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